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Gerd Müllers UNIDO-Nominierung

Zur Nominierung von Bundesminister Gerd Müller zum neuen Generaldirektor der UN-Organisation für Industrielle Entwicklung UNIDO sagte Außenminister Heiko Maas am Rande seines Besuchs in den USA: ...

... "Ich gratuliere meinem Kabinettskollegen Gerd Müller herzlich zur Nominierung als neuer Generaldirektor von UNIDO und freue mich über die erfolgreiche Kandidatur. Ich bin überzeugt, dass Gerd Müller als Generaldirektor einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Ausrichtung von UNIDO leisten wird. 

Das Wahlergebnis ist nicht nur ein Vertrauensbeweis an Deutschlands führende Rolle in der industriellen Entwicklung und ihrer Transformationsprozesse, sondern unterstreicht auch das große Vertrauen, das Deutschland als multilateraler Akteur in der Staatengemeinschaft genießt."

Hintergrund:

Die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (United Nations Industrial Development Organization – UNIDO) wurde 1966 gegründet. Ihr Ziel ist die Förderung der industriellen Entwicklung der Entwicklungsländer sowie der sogenannten Transformationsländer Mittel- und Osteuropas und ihre Integration in die Weltwirtschaft, sowie die Verbesserung der Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit von Industrialisierungsprozessen.

Oberstes Organ der in Wien ansässigen Organisation ist die Generalkonferenz, die alle zwei Jahre zusammentritt. Im November wird die Wahl durch die Generalkonferenz der UNIDO bestätigt. Neben Bundesminister Müller kandidierten auch Arkebe Oqubay aus Äthiopien und Bernardo Calzadilla-Sarmiento aus Bolivien. Seit Juni 2013 hatte Li Yong aus China das Amt des Generaldirektors inne, er war im Mai 2017 für weitere vier Jahre im Amt bestätigt worden.

Für die Laufzeit der zwei Jahre 2020/21 stehen UNIDO 144,1 Millionen Euro zur Verfügung. Hinzu kommen freiwillige Mitgliederbeiträge. Mit einem Anteil von 12 Prozent ist Deutschland nach Japan zweitgrößter Beitragszahler.

Auswärtiges Amt

Foto: Pixabay / Miguel Á. Padriñán