Einsatzlage in Leverkusen

Die Stadt wird ein Bürgertelefon einrichten.

Einsatzlage in Leverkusen (22.20 Uhr)  

Das Seniorenheim St. Andreas in Schlebusch muss evakuiert werden. Grund ist, dass aufgrund der vollgelaufenen Kellerräume die Stromversorgung ausgefallen ist. Feuerwehr und Hilfsdienste bereiten die Evakuierung vor Ort vor. Betroffen sind rund 160 Bewohnerinnen und Bewohner, darunter 12 bettlägerige Personen. Die Stadt kümmert sich um die anderweitige Unterbringung.
 
Überörtliche Kräfte (zwei Patiententransportzüge) aus Köln sowie die Einsatzeinheiten der Hilfsorganisationen wurden von der Feuerwehr zur Unterstützung angefordert.
 
Angehörige werden gebeten, sich bei Fragen an das Bürgertelefon zu wenden.
 
Feuerwehr und EVL kämpfen gegen weitere Stromausfälle aufgrund der Überschwemmungen. Von Stromausfällen sind momentan verschiedene Stadtteile betroffen.
Die EVL bittet zudem alle Kunden dringend darum, bei Wassereinbrüchen in Kellern mit Gastherme den gelben Hauptgashahn zur Sicherheit abzudrehen.
 
Die Feuerwehr meldet aktuell rund 400 offene Einsätze. Die Feuerwehr muss sich jedoch auf die Einsätze mit der höchsten Priorisierung (mit stadtweiter Auswirkung) konzentrieren. Momentan ist die Feuerwehr auch weiterhin am Klinikum im Einsatz.


Alle Bäder des Sportpark Leverkusen vorerst am 15. Juli 2021 geschlossen

Aufgrund der aktuellen Wetterlage und der eingetretenen Schäden bleiben die Bäder Freizeitbad CaLevornia, Freibad am CaLevornia, Hallen- und Freibad Wiembachtal, Hallenbad Berg.-Neukirchen sowie die Schwimmhalle im MediLev vorerst am 15. Juli 2021 geschlossen.
Auch die Schwimmkurse für Nichtschwimmer finden vorerst nicht statt.

Die Schäden müssen zunächst begutachtet werden. Danach wird abzusehen sein, wann die einzelnen Bäder wieder geöffnet werden. Entsprechende Informationen werden zeitnah erfolgen.
 
Der Sportpark Leverkusen bittet um Verständnis.


Einsatzlage in Leverkusen (21.00 Uhr)

Die wupsi musste den Linienbetrieb einstellen.

Die Feuerwehr ist mit 4 Löschzügen und 1.100 Sandsäcken am Klinikum im Einsatz, um die Trafos in der Tiefgarage vor Überflutung zu schützen. Ein Trafo ist bereits ausgefallen, ein Notstromaggregat ist im Einsatz. Vor Ort unterstützt auch ein Löschzug aus Köln. Die Feuerwehr wird eine Kraftstoffversorgung aufbauen.  

Feuerwehr und EVL kümmern sich momentan um mehrere weitere Wassereinbrüche in Trafo-Stationen. So gab es unter anderem an der Schaltanlage Fixheide einen Wassereinbruch. Feuerwehr und EVL tun alles, um weitere Stromabschaltungen zu verhindern.

In folgenden Straßen musste der Strom abgeschaltet werden:  


Alfred-Delp-Straße

Karl-Friedrich-Goerdeler-Straße

Teile der Otto-Müller-Straße

Ulrich-von Hassell-Straße

Teile von Biesenbach

Diepenthal (Notstrom)

Die Feuerwehr hofft auf eine Stabilisierung der Lage im Laufe in den nächsten zwei Stunden.  

Die Feuerwehr warnt Schaulustige eindringlich davor, sich nahe an Flüssen und Bächen oder sonstigen überspülten Gefahrenstellen aufzuhalten.


Einsatzlage in Leverkusen (20.27 Uhr)

Die Stadt hat ein Bürgertelefon eingerichtet. Es ist ab sofort unter folgenden Nummern erreichbar:

0214 406

3300

3301

3340

Der Krisenstab der Stadt ist angesichts der Wetterlage in der Hauptfeuerwache zusammengekommen. Die Lage stellt sich aktuell extrem angespannt und dynamisch dar.

Die Feuerwehr ist aktuell mit 200 Kräften stadtweit im Einsatz. Einen Schwerpunkt bildet die Wiembachallee. Diese ist überflutet, betroffene Bereiche und Häuser mussten stromlos geschaltet werden. Auch in Alkenrath mussten in einigen Straßen der Strom abgestellt werden, da Stromkästen bzw. Trafo-Stationen überflutet wurden. Hier drohen weitere Abschaltungen. Die EVL ist im Einsatz.  

Im Klinikum drohten die Keller mit der Haustechnik überflutet zu werden. Diese Keller konnte die Feuerwehr mittlerweile mit Sandsäcken und Pumpeneinsatz sichern. Auch im Seniorenheim St. Andreas in Schlebusch konnten die Bewohner in höher gelegene Etagen gebracht werden, eine Evakuierung konnte bislang verhindert werden. In der Gezelinallee wurden in einem Gebäude zwei Personen durch die Feuerwehr aus einem Aufzug gerettet, der steckengeblieben und fast vollgelaufen war.

 

Ein weiterer Einsatzschwerpunkt ist der Bürgerbusch im Bereich Grüner Weg, dort läuft ein Regenrückhaltebecken über. Auswärtige THW-Kräfte wurden dorthin beordert, um Maßnahmen zur Entlastung des Dammes zu ergreifen. Die Feuerwehr ist dort mit allen zur Verfügung stehenden Pumpen und Einsatzkräften im Einsatz.

 

Angespannt ist die Situation zudem im Bereich der Talsperre Diepenthal. Diese liegt zum Teil auf Leichlinger Stadtgebiet. Hier wurden die unmittelbaren Anwohner evakuiert.

 

Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung, sich keinesfalls in Kellern oder Tiefgaragen aufzuhalten und nach Möglichkeit auch keine Aufzüge zu benutzen.

 

Die Feuerwehr bittet zudem darum, bei Notfällen und sofern Strom oder Telefon ausfallen, die Einsatzkräfte direkt vor Ort anzusprechen.


Aktuelle Informationen sind zudem fortlaufend auf der städtischen Homepage sowie der städtischen Facebook-Seite zu finden.



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