„Handeln“ als christlicher Auftrag

Bistum Münster unterstützt Aktionstag für den Klimaschutz

Münster (pbm/al). Das Bistum Münster unterstützt den weltweiten Aktionstag des Klimaschutzbündnisses Fridays for future am Freitag, 20. September: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischöflichen Generalvikariats, die teilnehmen möchten, können für diesen Zweck ihren Arbeitsplatz verlassen und somit an diesem Tag in den „Klimastreik“ treten. Nur, wenn wirklich dringende betrieblich Gründe vorliegen, ist das nicht möglich, teilt das Bistum am 19. September mit.

Aktiv mit dabei ist am Freitag auch Weihbischof Rolf Lohmann als Umweltbischof der Deutschen Bischofskonferenz. Er wird während des Aktionstags in Kleve bei der dortigen Demonstration sprechen. In seinem dafür geplanten Beitrag wird Lohmann deutlich: „Wir müssen jetzt handeln, denn es ist schon fünf nach zwölf!“ Zugleich erkennt er das Engagement der Initiatoren an: „Die Fridays-for-Future-Bewegung hat es geschafft, das Thema Klimaschutz in alle Schichten der Bevölkerung  zu tragen. Am Schutz des Klimas und damit der gesamten Schöpfung führt heute kein Weg mehr vorbei.“

Jeder könne in seinem Alltag durch „kleine, alltägliche Handlungen“ etwas bewirken. Dazu seien gerade Christen aufgerufen: „Wir müssen konsequenter werden in der Umsetzung unserer eigenen Forderungen.“ Fridays for future erinnere an das, „worum es uns Christen zuallererst geht: Die Bewahrung der Schöpfung und die Solidarität mit unseren Nächsten.“

Am Aktionstag in Münster nimmt die Fachstelle Weltkirche des Bistums teil.  Außerdem setzt das Bistum Münster unabhängig vom Aktionstag seit längerer Zeit mit der Initiative „Zukunft einkaufen“ einen Akzent für Schöpfungsbewahrung. Ziele der Initiative sind die Reduktion des Verbrauchs von Energie und Ressourcen in Kirchen und ihren Einrichtungen sowie die Umstellung der Beschaffung auf der Grundlage ökologischer und sozialer Kriterien in Richtung Nachhaltigkeit.

Foto: S.v.Bartenwerffer


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