Belarus fordert Goethe- Institut auf, zu gehen

Zur Aufforderung durch Belarus, die Tätigkeit des Goethe-Instituts und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im Land einzustellen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts heute (30.06.2021):

Wir bedauern die Entscheidung der belarussischen Seite, die eine Einstellung aller Aktivitäten des Goethe-Instituts und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Belarus fordert. Dieser Schritt wird dazu beitragen, Belarus international weiter zu isolieren. Leidtragende dieser Entscheidung sind die belarussischen Bürgerinnen und Bürgern, denen weitere Möglichkeiten gesellschaftlicher und kultureller Betätigung verwehrt werden.

Goethe-Institut und DAAD ermöglichen seit Jahrzehnten kulturelle und akademische Brücken zwischen Deutschland, Europa und Belarus. Dank ihrer Vermittlung kamen ganze Generationen von belarussischen Akademikern, Kulturschaffenden und interessierten Menschen in Kontakt und Austausch mit ihren deutschen Gegenübern. Diese Arbeit hat Deutschland und Belarus einander auf gesellschaftlicher und kultureller Ebene nähergebracht. Die Bundesregierung wird weiterhin daran arbeiten, die kulturelle und gesellschaftliche Zusammenarbeit  zwischen unseren Ländern in Zukunft aufrechtzuerhalten.

Deutschland und die Europäische Union stehen an der Seite der belarussischen Bevölkerung und unterstützen deren Einsatz und Streben für die Achtung ihrer politischen Grundrechte. Wir fordern die belarussischen Behörden erneut auf, in einen ernsthaften und inklusiven nationalen Dialog einzutreten und auf die legitimen Forderungen der Protestbewegung einzugehen.


Auswärtiges Amt zu Belarus 30.06.2021



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