Gemeinsam für nachhaltige Entwicklung

In einem virtuellen Austausch mit über 20 Kommunen hat das Umweltministerium heute gemeinsame Initiativen zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele und der nordrhein-westfälischen Nachhaltigkeitsstrategie beraten.

„Auf allen Ebenen gibt es wertvolle Ideen und Maßnahmen, um Tag für Tag und Schritt für Schritt nachhaltiger zu leben. Dieses Potenzial müssen wir gemeinsam durch einen intensiven Austausch noch stärker nutzen. Die Kommunen sind das Rückgrat und zentrale Partner einer nachhaltigen Entwicklung vor Ort. Gemeinsam wollen wir den Dialog, die Zusammenarbeit und damit die Nachhaltigkeit weiter ausbauen und stärken“, so Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Umweltministerium Nordrhein-Westfalen.

 
Staatssekretär Dr. Bottermann hatte die Kommunen eingeladen zu dem Dialog zur Nachhaltigkeit. Ziel müsse es laut Dr. Bottermann sein, die „Dekade des Handelns“ der Vereinten Nationen auf allen Ebenen mit Leben zu füllen und gemeinsam an der Umsetzung der internationalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) zu arbeiten. Wie dies in Nordrhein-Westfalen gelingen kann, hat das Land im vergangenen Jahr mit einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie aufgezeigt.
 
Der Austausch im Kreis der Dialogpartner ist dreimal jährlich geplant. Um das Leitprinzip Nachhaltigkeit auf kommunaler und regionaler Ebene fest zu verankern, fördert das Umweltministerium Netzwerk- und Austauschprojekte mit Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft. Diesen Prozess unterstützt insbesondere auch die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21). Mit Förderung des Umweltministeriums bietet die LAG 21 vielfältige Unterstützungsangebote bei der Implementierung einer nachhaltigen Entwicklung auf kommunaler und regionaler Ebene an. Gemeinsam mit den Pilotkommunen Bonn, Köln, Lüdenscheid, Jüchen und Kreis Unna hat die LAG 21 kürzlich eine virtuelle Tagung zur Integration von Nachhaltigkeitszielen in kommunalen Haushalten ausgerichtet. Über 100 Kommunen aus Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern nahmen daran teil.
 
Wie erfolgreich kommunales Nachhaltigkeitsengagement in Nordrhein-Westfalen ist, zeigten in den vergangenen Jahren zahlreiche Auszeichnungen: Münster, Eschweiler und Saerbeck sind Preisträger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Städte und Gemeinden 2019 und Bad Berleburg 2020. Aktuell ist der Deutsche Nachhaltigkeitspreis erneut ausgeschrieben: Bewerbungsfrist für Kommunen ist der 20. Juni 2021: www.nachhaltigkeitspreis.de
 
Mitglieder des Dialogs zur Nachhaltigkeit sind aktuell:
 
Städtetag NRW

Pit Clausen, Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld

Katja Dörner, Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn

Felix Heinrichs, Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach

Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster

Detlef Raphael, Beigeordneter des Städtetag NRW

Simone Raskob, Beigeordnete der Stadt Essen

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln

Thomas Westphal, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund

 
Städte- und Gemeindebund NRW

Rudolf Graaff, Beigeordneter des Städte- und Gemeindebund NRW

Mario Hecker, Bürgermeister der Gemeinde Kalletal

Dr. Gero Karthaus, Bürgermeister der Gemeinde Engelskirchen

Erik Lierenfeld, Bürgermeister der Stadt Dormagen

Jörn Möltgen, Bürgermeister der Gemeinde Havixbeck

Mechtild Schulze Hessing, Bürgermeisterin der Stadt Borken

Burkhard Schwuchow, Bürgermeister der Stadt Büren

Harald Zillikens, Bürgermeister der Stadt Jüchen

 
Landkreistag NRW

Ingo Brohl, Landrat des Kreis Wesel

Ludwig Holzbeck, Dezernent des Kreis Unna

Dr. Marco Kuhn, Erster Beigeordneter des Landkreistages NRW

Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreis Neuss

Elke Reichert, Dezernentin des Rheinisch-Bergischen Kreis

Dr. Ute Röder, Fachbereichsleiterin im Kreis Lippe

Christoph Rüther, Landrat des Kreis Paderborn

Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat des Kreis Coesfeld

 
Weitere Informationen:
 

Nachhaltigkeitsstrategie Nordrhein-Westfalen: www.nachhaltigkeit.nrw.de


Land NRW / Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz


Foto: Land NRW / R. Sondermann



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