Städtebauförderung als Motor der Stadtentwicklung

Die deutsche Städtebauförderung treibt Münsters Stadtentwicklung an. Ein aktueller Kurzfilm gibt Einblicke in den vielfältigen Einsatz der Fördergelder.

Münster (SMS) - Die Städtebauförderung in Deutschland wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Seit 1971 arbeiten Bund, Länder und Kommunen erfolgreich zusammen. Die Kennzahlen für Münster sprechen für sich: Allein in den letzten 20 Jahren sind knapp 40 Millionen Euro Fördergelder von Bund und Land angekommen. 

Investiert wurde in mehr als 65 Projekte und Orte – verteilt im ganzen Stadtgebiet. Die Bandbreite ist riesig: Von den unterschiedlichen Förderprogrammen profitierten in Münster Plätze und Fahrradwege, Grünanlagen und Spielplätze, Bildungsräume und Begegnungszentren, soziale und kulturelle Einrichtungen. "Die Bedeutung der Städtebauförderung ist enorm", sagt Oberbürgermeister Markus Lewe. "Sie bewirkt und bewegt Vieles – wie ein Motor für die Stadtentwicklung." 

Zum bundesweiten "Tag der Städtebauförderung" am 8. Mai sind alle Städte und Gemeinden eingeladen, ihre erfolgreich geförderten Projekte vorzustellen. Die Stadt Münster zeigt in einem neu produzierten Kurzfilm im städtischen YouTube-Kanal, wo die Ergebnisse der Städtebauförderung sichtbar und erlebbar sind. Die Kamera trifft dabei auf Menschen, die aus eigener Erfahrung berichten. "Hinter den geförderten Projekten stecken immer kluge Ideen und viel Engagement", so Lewe. "Und so unterschiedlich auch die Summen und Fördergegenstände sind, alle Investitionen haben positive Effekte auf die Lebensqualität in unserer Stadt."

Der siebenminütige Beitrag nimmt die Zuschauer mit auf eine Tour durch die Stadt. Startpunkt ist die Stadtmitte. Fördermittel sind dort zum Beispiel in das neue Servicezentrum im Stadthaus 1 geflossen. Auch die Türen der – wegen der laufenden Restaurierungsarbeiten derzeit nicht zugänglichen –  Dominikanerkirche öffnen sich, um zu zeigen, wie das baukulturelle Erbe von der Städtebauförderung profitiert. 

Zweite Station ist der Stadtteil Kinderhaus: Hier präsentieren Menschen vor Ort, wie Städtebauförderung die Teilhabe und Nachbarschaft im Quartier stärken kann. Neben der Instandsetzung der Gebäude und der Gestaltung des Wohnumfeldes ist die gemeinsame Pflege und Gestaltung der Grünschleife das wichtigste Projekt im Stadtteil. Der Film endet am Stadthafen, der in den letzten Jahren sein "Gesicht" komplett gewandelt hat. Wo einst an der nördlichen Hafenkante Güter umgeschlagen und gelagert wurden, bereichert eine Kreativ- und Ausgehmeile die Stadt.

Foto: Stadt Münster / Andreas Thiel.

Der Film zeigt nicht nur, wie die Städtebauförderung in der Vergangenheit zu lebendigen Quartieren und einer nachhaltigen Entwicklung Münsters beigetragen hat. Es geht auch um einen Blick in die Zukunft. "Wir können die Erfolgsgeschichte weitererzählen", freut sich Stadtbaurat Robin Denstorff. "Die Ideen für Förderanträge gehen in so einer agilen Stadt nicht aus. Die Stadtverwaltung bleibt gemeinsam mit ihren Partnern auf Kurs, die Stadt noch lebenswerter zu gestalten". 

Exemplarisch für die neuen Projekte wirft der Film einen Blick auf den alten Hill-Speicher an der Hafensüdseite. Das ehemalige Lagergebäude wird in den kommenden Jahren im großen Stil umgebaut: Neben dem Ruderverein RVM werden hier neue soziokulturelle, nicht-kommerzielle Veranstaltungs- und Begegnungsräume der B-Side ein Zuhause finden und das Quartier weiter aufwerten.  

Der Kurzfilm ist hier zu finden

www.stadt-muenster.de/stadtplanung  

www.youtube.com/StadtMS

Stadt Münster

Bannerfoto: Stadt Münster / Andreas Thiel. Oberbürgermeister Markus Lewe stellt im Film das neue Servicezentrum im Stadthaus 1 vor, für das Mittel aus der Städtebauförderung geflossen sind. 

Foto im Text: Für die Dreharbeiten blickt Stadtbaurat Robin Denstorff auf die nächsten Förderprojekte am Stadthafen.



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