Ayurvedisches Süßkartoffelpüree

Für den kleinen Hunger: Das Süßkartoffelpüree mit Pilztopping eignet sich nach der Lehre des Ayurveda für den Pitta- und vor allem für den Vata-Typ. Was man darunter versteht, und wie man es kocht, erfahrt ihr hier.

Die Zutaten (für 2 Personen)

- eine große Süßkartoffel, zwei Kartoffeln, eine Karotte, 3 EL Kokosmilch, Ingwer, Muskatnuss und Zimt für das Püree

- 300 g Champignons, eine kleine Zwiebel, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Kräuter der Provence für das Pilztopping

Foto: Meret Laser

Die Arbeitsschritte

Zunächst wascht, schält und zerkleinert ihr die Süßkartoffel, die Kartoffeln und die Karotten. In einem Topf mit Wasser kocht ihr das Gemüse, bis es weich ist. In der Zwischenzeit könnt ihr euch um das Topping kümmern: Pilze säubern und klein schneiden, Zwiebel hacken und beides in einer Pfanne mit Olivenöl scharf anbraten.

Bis dahin sollten Süßkartoffel und Co weich sein. Das Wasser abgießen und das Gemüse stampfen, bis es eine cremige Konsistenz aufweist. Für den unverkennbaren Geschmack unbedingt etwas Ingwer klein hacken und untermischen. Bei den Gewürzen sind euch keine Grenzen gesetzt: Zimt und Muskatnuss sorgen für eine indische Note, aber auch die klassischen Gartenkräuter machen sich in dem Püree gut.

Die Pilz-Zwiebelpfanne verlangt nach Salz, Pfeffer und Kräutern der Provence. Für das i-Tüpfelchen eigenen sich frische Kräuter jeglicher Art. Lasst es euch schmecken!

Foto: Meret Laser

Der Hintergrund: Ayurveda

Der Teaser hat es schon verraten: Dieses Rezept eignet sich der Jahrtausende alten ayurvedischen Lehre aus Indien zufolge für den Pitta- und vor allem den Vatatyp.

Pitta: Menschen, die ungeduldig und ehrgeizig sind, empfiehlt die ayurvedische Lehre, süße und bittere Lebensmittel zu sich zu nehmen. Auf saure, salzige und scharfe Lebensmittel sollten sie eher verzichten. So eignen sich zum Beispiel Chicorée und Spargel, weniger aber Chili, Wasabi und Essig. Ingwer jedoch bildet unter den scharfen Zutaten eine Ausnahme und wird für alle Typen ausdrücklich empfohlen.

Vata: Spielerischen, kreativen Menschen, die ständig nach etwas Süßem verlangen, rät die Lehre zu fettigen, öligen und warm gekochten Lebensmitteln. Neben gekochtem Gemüse empfehlen sich etwa süß gereifte Früchte.

Dann gibt es noch Kapha, den dritten Typen. Dieser ist eher gemütlich und neigt zu Schwermütigkeit. Ihm werden scharfe und bittere Gerichte ans Herz gelegt.

Nach der ayurvedischen Lehre hat jeder Mensch Anteile dieser drei Typen, den sogenannten Doshas. Je nachdem welcher Typ am stärksten ausgeprägt ist, können verschiedene Probleme auftreten: Ist Pitta zu stark, leidet man unter Gereiztheit, ist Vata zu stark, leidet man unter Unbeständigkeit und ist Kapha zu stark, leidet man unter Trägheit. Mithilfe der Ernährung lässt sich dieser Lehre zufolge gegensteuern, sodass die verschiedenen Doshas wieder im Gleichgewicht sind.

Bannerfoto: Meret Laser

Quellen: - https://www.youtube.com/watch?v=Jj2d4fzMU8M

               - https://www.youtube.com/watch?v=BJtIfh852jQ




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