Großer Andrang beim Girls'Day

Mehr als 170 Teilnehmerinnen nahmen im Rahmen des "Girls'Day" an WWU-Veranstaltungen teil. In den Bereichen Physik, Chemie, Mathematik und Wirtschaftsinformatik konnten die Schülerinnen einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Münster - Der diesjährige Girls'Day lockte zahlreiche Schülerinnen an, Berufszweige kennenzulernen, die bislang von Männern dominiert sind. Die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster beteiligte sich mit Angeboten aus der Physik, Chemie, Mathematik, Sportwissenschaft und Wirtschaftsinformatik. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie fanden die Veranstaltungen ausschließlich digital statt. Das Interesse war dennoch groß: Mehr als 170 Schülerinnen nahmen an den WWU-Veranstaltungen teil.

Die Teilnehmerinnen lernten unter anderem die Welt der Physik kennen. Mit einer Live-Schalte ins Physik-Labor konnten die Mädchen den Forscherinnen und Forschern zuschauen und erfahren, welche Fähigkeiten gefragt sind, um Physikerin zu werden. 

Wirtschaftsinformatiker der WWU erklärten den Mädchen, wie im Internet Daten und Informationen verschickt und Webseiten gebaut werden. Die Schülerinnen erhielten darüber hinaus einen spielerischen Einstieg in das Programmieren. Mathematik-Doktoranden stellten den Schülerinnen die Rolle der Mathematik in der medizinischen Bildgebung vor. Chemiker nahmen die Mädchen mit auf eine Reise in die „wundervolle Welt der Farbgebung“ und erklärten, wo Farben uns im Alltag und in der Natur begegnen.

Infos zum Girls'Day

Am Girls'Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen vergleichsweise selten vertreten sind. Darüber hinaus lernen sie Frauen in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik kennen.

WWU Münster (upm/kk)

Foto: WWU - MexLab. Die Schülerinnen konnten per Live-Schalte an einer Laborführung in der Physik teilnehmen.




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