OP-Masken im Bus nicht mehr zugelassen

FFP2-Masken-Pflicht im Bus gilt unabhängig von Notbremse ab sofort

Zwar greift die Bundes-Notbremse noch nicht in Münster, trotzdem gilt für Fahrgäste in ganz NRW ab sofort die Pflicht, in Bussen und Bahnen sowie an den Haltestellen FFP2-Masken zu tragen. Diese Regelung trifft nämlich auch die am Wochenende in Kraft getretene neue Version der Corona-Schutzverordnung NRW, die unabhängig von bestimmten Inzidenzwerten gilt. Sie übernimmt auch die Ausnahme, dass Fahrerinnen und Fahrer hinter dem Steuer keine Maske tragen müssen, wenn sie nicht mit anderen Personen in Kontakt kommen. Servicepersonale dürfen demnach im Bus auch OP-Masken tragen.  

Für Fahrgäste ist das Tragen von OP-Masken im Bus damit nicht mehr zulässig. Die Stadtwerke bitten alle Fahrgäste, die neuen Regeln zu beachten. Sie gelten auch beim möglichen Ziehen der Corona-Notbremse in Münster weiter. 

Ebenfalls unabhängig von Inzidenzwerten und trotz der deutlich geringeren Fahrgastzahlen bieten die Stadtwerke weiterhin den vollständigen Fahrplan an, inklusive Verstärker- und Schulbusse im Berufsverkehr. Zusammen mit weiteren Maßnahmen wie der Staffelung der Schulanfangszeiten sorgt dies dafür, dass jeder Fahrgast möglichst viel Platz im Bus hat. Dass die öffentlichen Verkehrsmittel sicher sind, zeigen verschiedene Studien aus Deutschland und Europa. Zuletzt haben TU Berlin und Charité nachgewiesen, dass sich in Bussen und Bahnen nur geringe Aerosolkonzentrationen finden, wenn – wie auch in Münster praktiziert – die Türen regelmäßig an den Haltestellen zum Lüften geöffnet werden. (Nähere Infos zur Studie

Stadtwerke Münster GmbH vom 26.04.2021



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