Kurzfristiges Impfangebot des Landes an über 60-Jährige mit AstraZeneca

Das Land NRW hat mit einem weiteren kurzfristigen Erlass vom Mittwoch, 31. März, nun auch den Menschen über 60 Jahren ein Impfangebot unterbreitet. Dabei weist es ausdrücklich darauf hin, dass diese Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca durchgeführt werden.

Das Land NRW hat mit einem weiteren kurzfristigen Erlass vom Mittwoch, 31. März, nun auch den Menschen über 60 Jahren ein Impfangebot unterbreitet. Dabei weist es ausdrücklich darauf hin, dass diese Impfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca durchgeführt werden.

Das Land NRW hat festgelegt, dass die Terminvergabe der über 60-Jährigen ausschließlich über das Terminbuchungssystem der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe über die Hotline 116 117 oder besser online unter www.116117.de erfolgt. Für die Vereinbarung dieser Termine hat das Land nur ein kurzes Zeitfenster vom Samstag, 3. April bis einschließlich Montag, 5. April eingeräumt. Die Impfungen im RuhrCongress Bochum sollen ausschließlich in der Zeit von Ostersonntag bis zum 14. April erfolgen. Das Terminbuchungssystem soll nach derzeitigen Informationen ab Ostersamstag 9 Uhr erreichbar sein.

Auch für über 70-Jährige – zunächst der Geburtsjahrgang 1941 – und über 80-Jährige steht das Terminvergabesystem der Kassenärztlichen Vereinigung bereit. Aufgrund des zu erwartenden Ansturms am Wochenende sollte auch hier die Buchung besser online unter www.116117.de erfolgen.

Den Beschäftigtengruppen (z.B. Kitas, Grund- und Förderschulen) stellt das Land NRW aufgrund der eingeschränkten Anwendung von AstraZeneca auf über 60-Jährige nunmehr Biontech-Impfstoff zur Verfügung. Das vom Land hierfür bereitgestellte Ersatzkontingent ist jedoch weitaus geringer. Außerdem hat das Land bis auf Weiteres alle Zweitimpfungen mit AstraZeneca ausgesetzt. Hierzu wird eine Entscheidung der STIKO erwartet. Die Anmeldung Beschäftigter zu einem Impftermin erfolgt über die Internetseite der Stadt Bochum und nur gegen Vorlage einer entsprechenden Arbeitgeberbescheinigung.
Personen, die in die Pflegegruppen 4 oder 5 fallen, sowie Menschen über 80 Jahre, die bettlägerig sind, können sich für eine Impfung in der eigenen Wohnung melden. Bis zu zwei Kontaktpersonen können hierbei mitgeimpft werden. Die Anmeldungen können schriftlich an die Stadt Bochum, Impfzentrum, Am Stadionring 20, 44791 Bochum geschickt werden. Hierfür wird ein Nachweis des Pflegegrades und die Angabe der Kontaktpersonen benötigt. Nachfragen können an impfzentrum@bochum.de gerichtet werden. Nach erfolgreicher Anmeldung werden die Personen durch Ärzte in mobilen Teams aufgesucht und gemeinsam mit den benannten Kontaktpersonen geimpft.

Menschen mit hohem oder sehr hohem Risiko für Corona werden nach Festlegung des Landes ab dem 6. April durch die niedergelassenen Ärzte geimpft.

Das Bochumer Impfzentrum hat sich bereits auf die Umsetzung der Landesvorgaben eingestellt und zusätzliche Impfstraßen für den Betrieb eingerichtet. Die Zahl der täglichen Impfungen wird daher vom Impfzentrum auf rund 1.800 erhöht. Der Impfbetrieb läuft auch an den Feiertagen wie üblich von 8 bis 20 Uhr. Aufgrund der zu erwartenden sehr hohen Auslastung kann es zur Wartezeiten kommen. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger hierfür um Verständnis.

Die Stadt Bochum wird sich nicht an dem Kommunalen Modellprojekt „Digitalisierung hilft bei der Öffnung des gesellschaftlichen Lebens“ des Landes Nordrhein-Westfalen beteiligen. Weitere Öffnungen sind angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen zurzeit nicht sinnvoll.

Bochum macht bereits seit Montag von der sogenannten Testoption der Coronaschutzverordnung des Landes NRW Gebrauch um Besuche von Einzelhandel, Kultur- und Sporteinrichtungen mit negativem Coronatest und Termin weiterhin zu ermöglichen. Zu diesem Zweck wurden - auch dank des großen Engagements weiterer Partner – erst kürzlich drei neue Testzentren in der Bochumer Innenstadt auf den Weg gebracht. In knapp 150 Teststellen im Stadtgebiet, darunter auf dem Husemannplatz, im Schauspielhaus Bochum sowie im Restaurant Livingroom können sich Bürgerinnen und Bürger regelmäßig testen lassen, um die Angebote mit größtmöglicher Sicherheit zu nutzen.

(1. April 2021)



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