Neue Wege durch den Lockdown: Teststrategie der Stadt Münster bemerkenswert

„Bereits in der Haushaltsrede habe ich darauf hingewiesen, dass die Bewertung der Lage ausschließlich nach dem Inzidenzwert nicht mehr ausreicht."

Die Bereitschaft der Stadt Münster, auf innovativen Wegen durch den erneuten Lockdown zu gehen, begrüßt FDP-Fraktionsvorsitzender Jörg Berens sehr: „Bereits in der Haushaltsrede habe ich darauf hingewiesen, dass die Bewertung der Lage ausschließlich nach dem Inzidenzwert nicht mehr ausreicht. Es hat zwar gedauert, aber wir sind froh, dass die Stadt bereit ist, neue Wege zu gehen.“

Auch die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger findet Berens bemerkenswert, die Testzentren sind stark frequentiert und zeigen, dass die Münsteranerinnen und Münsteraner engagiert mitarbeiten, um so gut wie möglich durch den Lockdown zu kommen.

"Das zeigt ganz deutlich: Die Menschen sind bereit, sich verantwortungsvoll im Rahmen der Öffnungen zu verhalten. Sie brauchen keine weitere staatliche Bevormundung," so Berens.

Auch intelligente Hygienekonzepte seien weiterhin ein wichtiger Baustein. Berens betont, dass die Stadt auch hier gute, individuelle und flexible Lösungen entwickelt hat.

„Froh wären wir auch, wenn wir von neuen Wegen der Bundesregierung sprechen könnten. Leider kommt außer weiteren Verboten nicht viel Neues aus der ritualisierten Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin“, kritisiert Berens abschließend.



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